hendrick’s

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Erst vor kurzem habe ich von einem Ginsommelier(?), aus einer meiner Lieblingsbars, erfahren, wie genau das alkoholische Getränk eigentlich hergestellt wird. Das Grunddestillat spielt hierbei eigentlich keine große Rolle denn der wichtige Vorgang kommt erst später.

Die Herstellung von Gin

Dem Gin kann sein Aroma durch drei verschiedene Herstellungsvarianten zugeführt werden.

  1. Der Kaltauszug: Hier werden die Zutaten, welche beliebig ausgewählt werden können, zerkleinert, sodass sie die Aromen freisetzen. Die kleinen Teile kommen dann in das Destillat, entweder lose oder in kleine Säckchen, und können so über Wochen ihr jeweiliges Aroma abgeben.
  2. Der Heißauszug: Ähnlich wie beim Kaltauszug werden die zerkleinerten Zutaten dem Destillat hinzugegeben, allerdings bei 70 Grad. So lösen sie die ätherischen Öle aus den Teilchen, welche der Alkohol dann aufnehmen kann.
  3. Die Mehrfacharomatisierung: Bei dieser Variante wird gasförmiger Alkohol, gemeinsam mit Wasserdampf, durch verschiedene Siebe oder geleitet. Jedes dieser Siebe enthält eine Zutat. Der durch das destillieren entstandene Alkoholdampf nimmt die Aromen der Zutaten auf.

Das letzte Verfahren ist übrigens das aufwendigste, weshalb auch nur Gin aus dieser Herstellung  als „Distilled Gin“ bezeichnet werden darf.
In einem der nächsten Beiträge werde ich Euch weitere Informationen verraten, die ich während eines Basil Smash (mein derzeitiger Favorit) erfahren habe.

Hendrick’s

Einer der weltweit bekanntesten Gins, den wahrscheinlich die meisten von Euch kennen werden. Die breite, schwarze Flasche mit dem schlichten, haptisch ansprechenden Etikett. Der Klassiker unter den Gins.

Das Aroma von Gurke und Rosenblüte macht diesen Gin besonders. Deshalb wird er überwiegend auch mit einer Gurke, in Sticks oder Scheiben, serviert. Hendrick’s war einer der ersten Hersteller der von den klassischen Aromen, Zitrone und Wacholder, weggegangen ist und sich an florale Zutaten herantraute. Am besten wird dieser Gin mit dem Thomas Henry Original Tonic Water aufgefüllt. Alternativ kann auch das Schweppes Dry Tonic verwendet werden, was durch sein trockenes Aroma dem floralen Geschmack entgegenwirkt.

 

Gin: Hendrick’s
Tonic: Thomas Henry | Schweppes Dry Tonic
Garnierung: Gurke

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