…wenn die Kreativität sich verabschiedet.

…wenn die Kreativität sich verabschiedet.

Die letzten Monate waren für jeden von uns sehr speziell und vor allem nervenaufreibend. Eine völlig neue, unbekannte und stellenweise auch unangenehme Situation1 mit der wir alle erst mal umgehen lernen durften. Auch ich habe eine ganze Zeit gebraucht, um mich mit den neuen Gegebenheiten auseinanderzusetzen und diese anzunehmen. Vor allem weil ich mich gerade zur Anfangszeit von Corona (diese böse C-Wort, was schon keiner mehr aussprechen möchte :D) selbstständig gemacht habe – zum besten Zeitpunkt.

Im Nachhinein war es wirklich der beste Zeitpunkt, denn meine Kreativität hat sich in eine, mehr oder weniger, Zwangspause verabschiedet. Diese Tatsache war sehr schwer zu akzeptieren, denn gefühlt haben alle anderen während dieser Zeit ihre Kreativität wiederentdeckt und ausgelebt. Deshalb habe ich mir ein paar Minuten genommen, um zu reflektieren und fünf Tipps ausgearbeitet, wie ich nächstes Mal (welches es hoffentlich in dieser Form nicht mehr geben wird) damit umgehen möchte und wie du (sollte sich deine Kreativität auch mal spontan verabschieden) damit umgehen kannst.

  1. Akzeptanz.
    Klingt einfach, ist es nicht – oder doch? Akzeptiere die Situation. Hinterfrage nicht zu viel sondern gönne deinem Kopf die Pause; er wird es dir danken. In extremem Situationen (und das muss nicht jedes mal eine globale Pandemie sein) sind so viele Gedanken in deinem Kopf. Vielleicht finanzielle Sorgen, vielleicht Sorgen, die du dir um jemanden oder dich selbst machst. Je mehr du darüber nachdenkst, desto tiefer rutschst du in diese negative Spirale.

  2. Reflektieren
    Gönne dir Zeit für dich und fühle in dich hinein. Vielleicht hilft es dir auch, eine geführte Meditation zu machen und einfach mal deinen Gedanken freien Lauf zu lassen? Wenn es Überlegungen gibt, die dir keine Ruhe lassen schreibe sie auf. So „entleerst“ du deinen Kopf. Was bei mir Wunder gewirkt hat waren lange Spaziergänge im Wald oder generell in der Natur. Das ist übrigens nachgewiesen und es gibt einen eigenen Namen dafür: Shinrin Yoku oder zu deutsch „Waldbaden“. In diesem Artikel findest du weitere Tipps zum Thema „Waldbaden“ und wie du es für dich in dein Leben integrieren kannst.

  3. Umorientieren:
    Sollte deine Kreativität immer noch nicht zurück sein denke darüber nach, ob du vielleicht mal etwas neues ausprobieren möchtest – oder schon längst getan hast? Wie der Ein oder Andere vielleicht bemerkt hat, illustriere ich sehr gerne. Während dem Lockdown hätte ich super viel Zeit dafür gehabt und habe, wenn ich mich recht erinnere, zwei Illustrationen geschafft. Das hat mich traurig gemacht weil ich mir nicht erklären konnte, weshalb ich einfach nicht die Motivation gefunden habe, mehr zu machen. Dann habe ich mir überlegt, was ich stattdessen gemacht habe und mir wurde klar, dass ich auf andere Art und Weise sehr kreativ war. Wir haben unsere Wohnung renoviert und so gut wie alles selbst gemacht und vor allem auch selbst gebaut. Das hat zum Einen viel Zeit (ich hatte nämlich gar nicht so viel „freie Zeit“ wie angenommen) und viel Kraft gekostet. Vielleicht hast du auch einfach mal Lust, etwas Anderes oder Neues auszuprobieren?

  4. Mutig sein
    Wenn du dich dazu entschlossen hast, etwas Neues auszuprobieren sei mutig und gehe es direkt an. Je länger du wartest, desto weniger schaffst du es zu starten. Man sagt, dass innerhalb von 72 Stunden der erste Schritt gemacht werden sollte. Mit jedem weiteren Tag, den du verstreichen lässt, wird die Wahrscheinlichkeit geringer. Ich habe beispielsweise einen alten Stuhl mit nach Hause genommen, den ich selbst restaurieren möchte. Inklusive Sitzfläche. (Grade steht er noch im Keller und wird gegen Holzwürmer behandelt.) Ich freu mich schon sehr, wenn ich damit bald anfangen kann und gleichzeitig habe ich auch ein bisschen Respekt davor – nicht umsonst gibt es Ausbildungen für diese Berufe.

  5. Frage nach Hilfe und/oder bilde dich weiter
    Wenn es dir schwer fällt, alleine zu starten schau dich um, ob du jemanden findest, der mit dir starten möchte. Wir leben zum Glück in einer Zeit, in der wir permanenten Zugriff auf Informationen und Informationsmaterial haben. Vielleicht findest du jemanden in deinem Freundeskreis, der auch gerne Neues ausprobieren möchte? Oder belege einen (Online)kurs? Oder schau auf Instagram nach Live-Videos. Oder kaufe dir ein Buch und bringe dir Sachen selbst bei. Es wird sich ohnehin lohnen – und wenn du nur rausfindest, dass es keinen Spaß macht. Vielleicht findest du aber auch Gleichgesinnte und ein neues Hobby. Im „schlimmsten“ Fall kehrst du zu deiner ursprünglichen Leidenschaft zurück, weil du merkst wie viel Spaß du daran hattest.

Bei mir hat sich diese Phase mittlerweile gelegt (mit Ausnahme der Angst vor dem weißen Blatt – dazu aber ein andermal mehr) und ich habe wieder großen Spaß an Illustration. Hierzu gibt es gerade auch ein Gewinnspiel auf Instagram. Schau gerne vorbei und nimm teil, die Frist wurde verlängert. Hast du vielleicht noch mehr Tipps? Schreib mir gerne, wie du mit einer solchen Situation umgehst. Ich freue mich von dir zu hören!

Bis dann
mäd

*Dieser Beitrag enthält Werbung.




konzepterin. macherin. begleiterin.

konzepterin. macherin. begleiterin.

Schön, dass du wieder da bist und noch schöner, dass du mich bei meinem Abenteuer begleitest. Nachdem ich Dir hier ein bisschen was über meinen Werdegang erzählt habe wird es in diesem Beitrag um unsere zukünftige Zusammenarbeit gehen. Transparenz ist für mich eines der wichtigsten Dinge im Umgang miteinander – egal ob auf beruflicher oder auf privater Ebene. Du sollst von vornherein wissen, was ich kann und wo meine Stärken liegen. So ist es möglich, uns auf die wichtigen Sachen zu konzentrieren und das Beste aus jedem Projekt rauszuholen.

Transparenz und Kommunikation sind für mich die Grundlage für eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit.

Bevor wir unser gemeinsames Abenteuer starten (es ist wirklich jedes mal aufs neue ein Abenteuer und deshalb auch einer der Gründe weshalb ich meinen Job so sehr liebe) kannst Du mir eine ganz unverbindliche Anfrage schicken. Gemeinsam schauen wir uns an was du möchtest, was du brauchst und was sinnvoll ist. Mein Ziel ist es nicht, Dir alles mögliche zu verkaufen. Mein Ziel ist es, dich bzw. dein Unternehmen so zu präsentieren, wie Du es dir vorstellst. Du und deine Marke stehen im Vordergrund und ich möchte Dir helfen dein Auftreten zu gestalten.

konzepterin

Konzepterin

Jedes Abenteuer beginnt mit einer Idee. Oder besser gesagt mit Tausenden. Vermutlich werden in deinem Kopf genauso viele Tabs geöffnet sein wie in deinem Browser. Gemeinsam erarbeiten wir deinen USP und setzen dort an. Du bist einzigartig und deine Ideen sind es auch. Wichtig ist nur, diese Ideen zu sortieren, sichtbar zu machen und damit deine Message zu transportieren.

macherin

Macherin

Nachdem wir dein individuelles Konzept ausgearbeitet haben kannst du erst mal die Füße hochlegen. Ab da übernehme ich und setze unsere Pläne in die Tat um. Design & Illustration sind meine Kernkompetenzen – ein Netzwerk aus Freelancer im Bereich Text, Video und Fotografie steht in den Startlöchern, um gegebenenfalls zu unterstützen. Jeder konzentriert sich auf seine Stärken und gemeinsam kommen wir immer ans Ziel. Selbstverständlich wirst Du stets auf dem laufenden gehalten und kannst jederzeit im Stuttgarter Kessel vorbeischauen, um dir einen Überblick zu verschaffen.

begleiterin

Begleiterin

Nachhaltiges Arbeiten ist elementar wichtig. Sowohl in der Produktion als auch in der Zusammenarbeit. Ich möchte dich auf deinem Abenteuer begleiten und unterstützen. Je länger die Zusammenarbeit andauert, desto besser lerne ich dich und dein Unternehmen kennen und kann Dir genau das anbieten was du brauchst.

Lass uns dein persönliches Abenteuer starten!
mäd

hi, i’m mäd!

hi, i’m mäd!

Hi, I’m mäd! Nice to meet you!

Mit diesem Satz begann vor ziemlich genau vier Jahren meine Selbstständigkeit. Ok halt, der Satz kam erst ein wenig später hinzu. Mittlerweile ist er aber fester Bestandteil meiner Marke.

Fangen wir aber vorne an. 2015 begann ich mein duales Studium (Kommunikationsdesign) in Stuttgart an der Hochschule für Kommunikation und Gestaltung. Irgendwie bin ich da so reingerutscht, habe aber schnell gemerkt, dass das mein Ding ist. Eigentlich wollte ich nie studieren (haha) und habe vorher für ein Jahr eine Ausbildung als Mediengestalterin Digital & Print begonnen. Irgendwie hat es mich dann doch zum Studieren gezogen – und hier sind wir jetzt.

Während meines Studiums bemerkte ich relativ schnell, dass ich gerne mein eigener Boss bin. Zwar hatte ich durch mein duales Studium den idealen Praxisausgleich, trotzdem fehlte es mir an freieren Projekten und vor allem daran, Dinge selbst zu machen. Deshalb beschloss ich im April 2016 als freiberufliche Designerin zu starten. So konnte ich an eigenen Projekten arbeiten, Erfahrungen sammeln und mir überlegen, ob ich irgendwann komplett als Selbstständige arbeiten möchte. Eins hat mir nämlich jeder Mensch ans Herz legen wollen, als ich erzählte, dass ich nun nebenberuflich selbstständig bin:

Du weißt ja, was Selbstständig bedeutet. Selbst und ständig.
Du musst immer erreichbar sein und wirst keine Freizeit mehr haben…

Alle. Immer.

Selbst und ständig stimmt. Dafür aber auch selbstbestimmt. Es hat mir von Tag eins an Spaß gemacht und bereitet mir heute mehr Freude als je zuvor. Mein ganzes Herzblut floss von Anfang an in die Sache und ich lernte in kurzer Zeit sehr viel; allem voran Disziplin, Selbstmanagement und Durchhaltevermögen. Außerdem auch noch Buchhaltung, Steuererklärung, Angebote und Rechnungen schreiben, Verträge aufsetzen, Kundenakquise, Kalkulation und so weiter und so fort.

Vor allem aber wurde mir bewusst, dass es genau das ist was ich machen möchte. Jedenfalls momentan und für die nächsten Jahre. Anfang 2020 habe ich dann den Sprung ins kalte Wasser gewagt und meinen Vollzeitjob gekündigt, um als Designerin & Illustratorin zu arbeiten. Hier bin ich nun, bereit dieses Abenteuer zu starten (endlich!) und meinem Ziel jeden Tag ein bisschen näher zu kommen. Meine Dozentin hat damals an meiner Aufnahmeprüfung zu uns gesagt:

Wenn ihr einmal das Feuer entfacht hab, wird es nicht mehr erlöschen. Ihr werdet ab diesem Zeitpunkt für euren Beruf brennen.

Prof. Michaela Köhler

Es hat ein bisschen gedauert, nun kann ich das aber zu 150% unterschreiben. Wie ich hier geschrieben habe denke ich in RGB und sehe in CMYK. Jeden Tag inspirieren mich so viele alltägliche Sachen oder andere Menschen, Lieder, Zitate, Serien, die Natur oder meine Freunde. All diese Eindrücke versuche ich in meinem Design wiederzugeben – zugeschnitten auf das jeweilige Projekt und den oder die Menschen dahinter. Meine Arbeit soll authentisch sein und zeitlos. Vor allem zeitlos. Genau das ist mein Anspruch an mich selbst. Jede*r Kunde*in hat es verdient, dass seinem Projekt die volle Aufmerksamkeit geschenkt und das komplette Potenzial ausgeschöpft wird.

Neben dem Design schlägt mein Herz für Illustration. Diese Leidenschaft habe ich erst während dem Studium so richtig für mich entdeckt. Davor habe ich mich über Jahre (erfolglos) daran versucht fotorealistisch zu zeichnen. Mein (damaliger) Perfektionismus hat mir schnell einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dazu aber an einer anderen Stelle mehr. Mittlerweile habe ich voll und ganz akzeptiert, dass ich vermutlich nie wirklich gut fotorealistisch zeichnen werde – wollen tu ich es auch nicht mehr. Nun konzentriere ich mich auf das was ich kann und vertiefe hier meine Kenntnisse und Skills. Der Stil meiner Illustrationen ist eher experimentell. Zwar ist die Farbpalette meistens dieselbe, jedoch probiere ich gerne unterschiedliche Motive aus und taste mich langsam aber sicher an Typografie heran. Meine liebsten Motive sind Räume und Objekte; bestenfalls in Kombination und ergänzt mit Typografie.

Jetzt ist der erste Beitrag doch länger geworden als ich eigentlich vorhatte. Danke, wenn du bis hier gelesen haben solltest. Ich freue mich sehr, dass du mich auf meiner Reise begleitest. Ich bin gerade erst losgelaufen und freue mich sehr auf den weiteren Weg. Eines der wichtigsten Erkenntnisse der letzten Jahre für mich (gewusst habe ich es schon immer, das Verinnerlichen hat etwas länger gedauert):

Der Weg ist das Ziel!

Sehr viele Quellen.

Wenn du noch Fragen hast immer her damit. Ich freue mich mit dir in Kontakt zu treten und/oder deine Gründungsgeschichte zu erfahren!

Bis dann
mäd